Nafz Holzhaus

Warum wir Holzhäuser bauen - Teil 1: Dämmstoff(e)

Haus ist nicht gleich Haus und Holzhaus nicht gleich Holzhaus. Es sind die inneren Werte, die zählen. Während in der Liebe das Aussehen die charakterlichen Schwächen des Partners (zumindest kurzfristig) noch kaschieren kann, so ist beim Hausbau der Unterschied sofort und langfristig spürbar.

Wenn wir im Hausbau von den inneren Werten sprechen, dann reden wir bei Nafz von der Dämmung und dem Dämmstoff an sich. Bei einem Holzhaus bestehen 55% des gesamten Gebäudevolumens aus Dämmstoffen. Allein anhand dieser Zahl wird deutlich, welche Bedeutung die Qualität des Dämmstoffes für die Wohnqualität und Wohngesundheit in Ihrem Eigenheim hat.

Im folgenden BLOG Artikel, finden Sie wertvolle Informationen, zum Thema Dämmung. Wie funktioniert eine effiziente Nafz Holzhaus Wärmedämmung überhaupt, worauf kommt es bei der Auswahl der Dämmstoffe wirklich an, welche gesundheitlichen Vorteile bringt eine ökologische Dämmung mit sich und was hat Schallschutz mit Dämmung zu tun?

Die ökologische Dämmung: Der heimliche Star im Holzhaus

Unter Wärmedämmung versteht man den Einsatz bestimmter Materialien, um einen Raum vor Abkühlung und Erwärmung zu schützen. In unseren Breitengraden stehen hierbei vor allen Dingen die wärmedämmenden Eigenschaften (=Schutz vor Abkühlung) im Fokus. Gerade im Hinblick auf die stetig steigenden Energiepreise wird das langfristige Sparpotential einer guten Wärmedämmung sehr deutlich. Ihr unabhängiger Energieberater wird Ihnen das vermutlich bestätigen können.

Der sommerliche Hitzeschutz ist sicherlich auch kein unerheblicher Faktor beim Thema Dämmung. Mit dem richtigen Dämmstoff wird Ihr Eigenheim im Sommer zu einer wohltuenden Oase der Frische.
Stellen Sie sich einen heißen Sommertag vor, samstags, 30° im Schatten, kein Lüftlein weht, die Mittagshitze brennt. Sie kommen vom Mittagseinkauf, schwer bepackt nach Hause. Der Trubel und die Hitze haben Sie gestresst. Die Tür Ihres Eigenheims geht auf und Sie atmen die angenehm kühle Luft ein. Ihr Körper entspannt sich, sie fühlen sich sofort besser, das Wochenende kann starten. Anhand dieses überspitzen Beispiels wird schon deutlich das die Dämmung einen Einfluss auf Ihr persönliches Leben hat – ob sie das nun bewusst wahrnehmen, oder nicht. Der Hitzeschutz sorgt auch dafür, dass Sie im Sommer entspannt durchschlafen können und morgens gut erholt in den Tag  können.

Dämmstoffe spielen zudem beim Schallschutz eine nicht zu unterschätzende Rolle. Im ersten Moment mag das banal erscheinen, wenn sich die Kinder allerdings zum dritten Mal am Wochenende lautstark streiten, würden viele Eltern ein Königreich für ein Mü mehr an Ruhe geben. Auch Nachbarn und andere Mitbewohner sollten ja im Optimalfall nicht jedes gesprochene Wort so aufschnappen als würden diese Personen mit an Ihrem Mittagstisch sitzen.

Sven im Dämmstoff
Sven mit Dämmmung

Nafz Mitarbeiter umgeben von natürlichen Baustoffen

Der (Holz-) Rahmen

Die Außenwand

Nafz Außenwand

Die Innenwand

Innenwand

Wie funktioniert Dämmung?

Dämmstoffe funktionieren auf Grund Ihrer physikalischen Eigenschaft, dass Sie stehende Luft in sich einschließen und dadurch kaum Wärme (weiter-) leiten. Wie gut das gelingt, ist von den Eigenschaften des Rohmaterials der Dämmung abhängig.  Als besonders effektiv haben sich eine Art „Woll-“ Stoffe herauskristallisiert. Grundsätzlich sind hier die vier meistverbauten Typen hervorzuheben:

                – Glaswolle

                – Steinwolle

                – Schafswolle

                – Holzwolle

Die wichtigste Unterscheidung ist an dieser Stelle, ob es sich um einen Dämmstoff biologischen oder mineralischen Ursprungs handelt. Stein- Glas- und Styropordämmung haben einen mineralischen Ursprung. Faserdämmstoffe aus Schafs-, Holz- und Hanfwolle sind biologischen Ursprungs, also nachwachsend. Worin Sie sich jedoch viel mehr unterscheiden, ist der Wohlfühlfaktor.

Hier ein Beispiel zur Wärmeleitfähigkeit. Bei Styropor, welches aus Mineralöl hergestellt wird, ist offensichtlich, dass Wärme weitergeleitet wird und auch der Brandschutz nicht vorhanden ist. Auch Glas und Stein sind nicht gerade dafür bekannt, im Sommer „cool“ zu bleiben.

Stellen Sie sich vor Sie stehen im Sommerurlaub hinter einer Düne und haben gerade die Schuhe ausgezogen. Es kann los gehen. Mit den Füßen spüren Sie den Boden, die Sonne brennt vom Himmel. Auf zum Strand – Aber wo lang? Vor Ihnen sehen Sie zwei Wege: einen asphaltierten Weg über dem Sie Schlieren in der Luft, von aufsteigender Hitze, wahrnehmen können und einen Holzsteg. Beide Wege führen direkt zum Stand. Für welchen Weg entscheiden Sie sich barfuß? Willkommen auf dem Holzweg! Hier ist es auch bei hohen Temperaturen angenehm und Sie gehen entspannt zum Strand.

Nach einem großartigen Tag in der Sonne kommen Sie zurück in Ihr Traumhaus. Gelassen lehnen Sie sich zurück, legen die Füße hoch und genießen die angenehme Kühle. Sie haben sich für einen hochwertigen Dämmstoff aus Holz entschieden und profitieren jeden Tag Ihres Lebens von den Vorteilen.

Und im Winter?

Energie kostet Geld und belastet unsere Umwelt. Darum ist die Wärmedämmung natürlich nicht zu vernachlässigen. In dieser Eigenschaft unterscheiden Sie die jeweiligen Dämmstoffe kaum. Es gibt zwar in der Theorie noch teilweise messbare Unterschiede, in der Praxis ist das jedoch kaum vernehmbar. Die Werte für solche „messbaren“ Unterschiede werden unter Laborbedingungen ermittelt. Was davon in der Realität noch existiert, steht auf einem anderen Blatt Papier. Für Dich als Bewohner und Hausbesitzer zählt, dass es Warm bleibt und Du dich in deinem Eigenheim wohlfühlst.

Schallschutz im Haus - Dank Dämmung!

Masse und Entkopplung spielen die wichtigste Rolle beim Schallschutz. Für die Entkopplung sind wieder die stehenden Luftschichten verantwortlich, genau wie bei der Isolation von Temperaturunterschieden. Bei dem Punkt „stehende Luftschichten“ unterscheiden sich Dämmstoffe kaum, bei ihrer Masse jedoch gehen die Unterschiede weit auseinander. So hat Styropor ca. ein Gewichtig von 15-30 kg/m3, Holzwolle punktet hier gut mit dem doppelten Wert (ca. 60 kg/m3). Diese Masse sorgt auch für einen besseren Schallschutz.

Fazit: Wir sind das Ergebnis unserer Umgebung

Obwohl die Dämmung später im Haus kaum sichtbar ist, so bestehen tatsächlich >55% des gesamten Gebäudevolumens aus diesem „unsichtbaren“ Material. Nun liegt es an jedem einzelnen zu beurteilen, ob er täglich von natürlichen Dämmstoffen aus Holz oder von „Plastik“ umgeben sein möchte.

Bei vielen Herstellern von Häusern in der Branche wird als Dämmmaterial zwischen
den Hauswänden Glas-, Mineral- bzw. Steinwolle verwendet. Bei Renovierungsarbeiten oder beim Abriss stellt sich dann allerdings immer die Frage: Wohin mit dem „Sondermüll“. Alte Glaswolle ist sogar als krebserregend identifiziert worden (vgl. https://www.umweltberatung.at/achtung-bei-daemmmaterialien-aus-glas-und-steinwollen).

Der von Nafz verwendete Dämmstoff hingegen wird zu 100% aus heimischem und nachwachsendem Nadelholz (Fichte, Kiefer, Tanne) hergestellt und ist somit sehr ökologisch. Dämmstoff in Bioqualität, hergestellt in Deutschland. Bei der Holz 100 Bauweise wird nahezu kein Dämmstoff verwendet, da die Wand quasi “Holz Pur“ ist.

An dieser Stelle noch Links zu verschiedenen weiterführenden Quellen, falls Sie sich weiter informieren möchten:

Styropor: https://www.formundfertig.de/styropor-und-styrodur-im-vergleich/

Holzflex: https://www.steico.com/de/produkte/daemmung/gefachdaemmung/flexible-daemmmatten/steicoflex-036

Also, worauf warten Sie noch? Auf zum Traumhaus – Mit den richtigen Materialien – Sodass Sie sich jeden Tag maximal wohlfühlen!