Nafz Holzhaus

Die beste Zeit ist jetzt!

Warum sich Ihr Bauvorhaben auch unter den aktuellen Bedingungen für Sie auszahlt

In diesem BLOG Beitrag nehmen wir die aktuellen Kostentreiber im Hausbau genauer unter die Lupe und erläutern auf Basis von Zahlen und Statistiken, warum es sich auch im Jahr 2022 noch lohnt zu bauen. Neben den klassischen Vorteilen der Ökologie und Gesundheit schauen wir in diesem Blog hauptsächlich auf den finanziellen Aspekt beim Hausbau. Viel Spaß beim Lesen!

Bauzinsen / Rohstoffe - Analyse und Ausblick

In Zeiten von steigenden Bauzinsen und  erhöhten Rohstoffpreisen stellt sich für viele angehenden Bauherren aktuell die Frage: „Lohnt es sich auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen noch zu bauen?“ Die Nachrichten sind voll mit Schreckensszenarien und Prognosen. Was tun? Ausharren und warten auf besseren Zeiten? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Tatsächlich ist das Bauen in den letzten Monaten teurer geworden. Ein maßgeblicher Grund dafür ist der Bauzins, welcher von den Banken angehoben wurde. Im Schnitt liegt der Zins im April 2022 laut Interhyp bei 2,6%. Um das in Relation zu setzen, muss erwähnt werden, dass beispielsweise im Jahr 2012 der durchschnittliche Zinssatz für Kredite (über 15 Jahre) noch bei >3% lag und 2008 sogar noch bei >5%. Die Generation 50+ hat teilweise noch mit Zinsen von 10% oder mehr gebaut. Mittelfristig wird der Zinssatz wohl tendenziell weiter steigen, was auch ein Grund ist die Finanzierung so schnell wie möglich unter „Dach und Fach“ zu bringen. An dieser Stelle ist es auch wichtig zu sagen, dass die Banken einem verschiedenste Möglichkeiten bieten, um den Zinssatz zu senken oder um einen Zins langfristig zu sichern. Dies kann beispielsweise über eine Splittung der Kreditsumme in Kredite mit unterschiedlich langen Laufzeiten oder einem Bausparvertrag geschehen.

Beim Thema Rohstoffe können wir sagen, dass die Marktlage sich beinahe täglich ändert. Die Preise schwanken stark. Allerdings wird die Auswirkung der Preise für Ihr Eigenheim meistens überschätzt und hängt auch von der gewünschten Bauweise des Hauses ab. Hier schafft das kostenlose Erstgespräch meistens Abhilfe und viele Bauherren sind nach dem Gespräch positiv überrascht, wie „wenig“ der Rohstoffpreis doch Einfluss auf den Gesamtpreis des Hauses hat. Planungssicherheit schafft an dieser Stelle auch der Festpreis nach einem Planungsvertrag.

Bauen wird teurer
Zinsen_Longterm

Inflation / Mietpreise - Wie die Inflation für Sie "arbeitet"

Ein weiterer Grund für die Teuerung ist die aktuell hohe Inflationsrate. Die Europäische Zentralbank fährt seit Jahren eine „Nullzins-Strategie“ und druckt weiter fleißig Geld. Das bedeutet für Ihr hartverdientes Sparvermögen eine stetig zunehmende Entwertung. Auf gut Deutsch: Der Wert Ihres Geldvermögens schrumpft. An dieser Stelle kurz ein Rechenbeispiel:

Bei einem Sparvermögen von 150.000€ und einer Inflationsrate von 3% (Im Durchschnitt) hat Ihr Vermögen nach 5 Jahren noch eine reale Kaufkraft von 129.000€. Das bedeutet, in 5 Jahren haben Sie einen verminderten „Gegenwert“ Ihres Geldes von -21.000€. Bei einer Inflationsrate von 5% hat Ihr Vermögen in 5 Jahren noch eine reale Kaufkraft von 117.000€. Zum Vergleich: Im April 2022 lag die Inflationsrate deutschlandweit bei etwa 7,3% (Verbraucherpreisindex).

Es stellen sich im Grunde bei der Suche nach einer sinnvollen Alternative zum Bauen die folgenden Fragen: Möchten Sie ein Leben lang Mieter sein und Ihrem Vermieter sein Eigenheim abbezahlen? Möchten Sie zusehen, wie die Grundstückspreise weiter ansteigen, ohne das Sie jemals persönlich davon profitiert haben? Werden die Mietpreise ebenfalls weiter steigen? Werden die zum Bau benötigen Rohstoffe in Zukunft günstiger? 

 

Ein Blick in die Statistik zeigt: Auch die Mietpreise sind seit 1995 stetig gestiegen. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass auch in Zukunft steigende Mieten zu erwarten sind. Das Hauptproblem für Sparer: Das Geld auf der Bank bringt (wenn überhaupt) kaum Zinsen. Die Alternative des Aktienkaufs kann sich  mit einer guten Strategie für Sie auszahlen. Der Markt ist diesbezüglich jedoch volatiler und der garantierte Outcome schwieriger vorherzusagen als beim Immobilienmarkt. Seit dem Begin des Jahres 2022 bewegt sich der Aktienmarkt tendenziell eher seitwärts und ein Bärenmarkt ist nicht ausgeschlossen. Hier eine treffende Prognose über den sich entwickelnden Weltmarkt zu treffen, gleicht einem Versuch, dies in der Glaskugel vorherzusehen.

„Weil die Kreditrate meist langfristig festgeschrieben wird, kommen Eigenheimbesitzer auch in Inflationszeiten in der Regel günstiger weg als Mieter. Konkrete Zahlen liefert eine beispielhafte Hochrechnung von Interhyp, die von einer Miete bzw. Kreditrate in Höhe von 1000 Euro bei einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich 4000 Euro und Lebenshaltungskosten von 2800 Euro ausgeht. Daraus ergibt sich zunächst eine monatliche Liquiditätsreserve von 200 Euro. Wenn Miete, Einkommen und Lebenshaltungskosten zehn Jahre lang um jeweils 2,5 Prozent jährlich ansteigen, erhöht sich für den Mieter die ursprüngliche Liquiditätsreserve auf 256 Euro. Der Eigentümer hat hingegen nach zehn Jahren monatlich 536 Euro als freie Liquidität, weil sich die Darlehensrate im Gegensatz zur Miete nicht erhöht. Mit diesem Geld lassen sich beispielsweise zusätzliche Tilgungen leisten, was die Finanzierungskosten weiter reduziert.“ (Zitat: Jörg Utrecht Interhyp – https://www.focus.de/immobilien/bauen/interview-mit-joerg-utecht-inflation-ist-einer-der-treiber-auf-dem-immobilienmarkt-boss-von-interhyp-zum-zins-anstieg_id_80142712.html).

Dieses Beispiel zeigt deutlich wie die Inflation im Laufe der Jahre (bei einer festgeschriebenen Kreditrate) für Sie arbeitet. Der Unterschied zum Mieter: Sie zahlen mit der Tilgung als Bauherr auf Ihr Vermögenskonto ein. Das Haus hat einen konkreten Gegenwert, wohingegen Ihre Miete für immer verloren ist und lediglich Ihrem Vermieter einen Vermögensaufbau ermöglicht. Natürlich ist in der Praxis die Miete in der Regel unter der Annuität (Bauzins + Tilgung), allerdings muss mit dem Differenzbetrag erst einmal so gut gewirtschaftet werden, um diesen Gegenwert (zumeist eine hohe sechsstellige Summe) ebenfalls anzusparen. Der Immobilienbesitzer kann später fest damit rechnen und hat das Haus als Sicherheit in der Hinterhand. Immobilien gelten zudem als krisensicher und schützen beispielsweise besser als Bargeld vor einer Währungskrise / Wirtschaftskrise oder Ähnlichem. 

Weil die Kreditrate meist langfristig festgeschrieben wird, kommen Eigenheimbesitzer auch in Inflationszeiten in der Regel günstiger weg als Mieter. Konkrete Zahlen liefert eine beispielhafte Hochrechnung von Interhyp, die von einer Miete bzw. Kreditrate in Höhe von 1000 Euro bei einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich 4000 Euro und Lebenshaltungskosten von 2800 Euro ausgeht. Daraus ergibt sich zunächst eine monatliche Liquiditätsreserve von 200 Euro. Wenn Miete, Einkommen und Lebenshaltungskosten zehn Jahre lang um jeweils 2,5 Prozent jährlich ansteigen, erhöht sich für den Mieter die ursprüngliche Liquiditätsreserve auf 256 Euro. Der Eigentümer hat hingegen nach zehn Jahren monatlich 536 Euro als freie Liquidität, weil sich die Darlehensrate im Gegensatz zur Miete nicht erhöht. Mit diesem Geld lassen sich beispielsweise zusätzliche Tilgungen leisten, was die Finanzierungskosten weiter reduziert.
Mietpreisindex

Rente / Altersvorsorge

Auch die Rente ist von der Inflation betroffen. Die Rentenkasse passt den Auszahlungsbetrag im Rentenalter nämlich nicht (oder nur in unzureichendem Maße) an die Inflation an. Viele Deutsche verlassen sich an dieser Stelle auf Versicherungspakete, um eine vermutlich auftretende „Rentenlücke“ zu schließen. In diesen meist überteuerten Versicherungspaketen (Ausnahme bildet hier in manchen Fällen die betriebliche Altersvorsorge) wird jedoch aus Erfahrung eine viel zu niedrige Inflationsrate (meistens 1-2%) miteinberechnet. Das Problem dabei: Auch hier „frisst“ die tatsächliche Inflation die angesparte Summe häufig mit auf und die Mietkosten steigen im Vergleich über die Jahre unverhältnismäßig stark an.

Ein exemplarisches Rechenbeispiel zeigt die Problematik deutlich auf. Wenn Sie beispielsweise im Jahr 1990 geboren wurden und im Schnitt 2600€ Netto verdient haben, so bleiben Ihnen rein rechnerisch ca. 1350€ netto als Rente. Rechnet man allerdings eine jährliche Inflation von 2,2 Prozent mit ein, so liegt die reale Kaufkraft im Renteneintrittsalter dann nur noch bei ca. 920€ netto. Nicht ohne Grund warnt die OECD vor einer drohenden Altersarmut in Deutschland (Quelle: https://ihre-rentenluecke.de)

Wie also kann das eigene Vermögen geschützt werden?  Mit der Investition in eine eigene Immobilie wird Ihr Eigenkapital aufgrund der Inflation nicht mehr gegen Sie, sondern für Sie arbeiten. Ihre Darlehenssumme bleibt dieselbe, doch der gegenüberstehende Wert Ihrer Immobilie wird weiter stark ansteigen. Sie legen Ihr Vermögen langfristig sicher an und werden von steigenden Grundstücks- und Immobilienpreisen profitieren.

Das zahlt sich vor allen Dingen im Rentenalter aus. Sobald das Haus abbezahlt ist, kann dort ohne fixe monatliche Rate gewohnt werden. Zudem ist man als Hausbesitzer gerade im Alter vor den Launen des Vermieters (Bsp.: Kündigung wegen Eigenbedarf etc..) geschützt und unabhängig. Selbstverständlich fallen bei einem Haus nach 25-30 Jahren auch die ein oder anderen Renovierungsarbeiten an, allerdings bleibt es Ihnen selbst überlassen, mit wie viel Kapital, mit welcher Qualität und über welchen Zeitraum das Ganze angegangen wird. Sie sind diesbezüglich finanziell freier und haben weniger Druck. Selbst wenn die Immobilie – im allerschlechtesten Fall – nicht an Wert gewinnen sollte, so haben Sie dennoch einen Ort der Sicherheit, in dem Sie dann spätestens im Rentenalter mietfrei wohnen können.

Das Haus als Vermögenswert im Alter

Im folgenden Abschnitt werden wir aus unserer Sicht erläutern, warum Ihr Haus aller Wahrscheinlichkeit nach sogar eher an Wert gewinnen wird. Für die Entwicklung des Wertes Ihres Hauses spielen die verschiedensten Parameter eine Rolle. Im Wesentlichen lässt es sich auf die folgenden Dinge herunterbrechen:

  • Lage
  • Qualität
  • Wert des Grundstücks, auf dem das Haus gebaut wurde
  • Angebot und Nachfrage an (bezahlbarem) Wohnraum

Fakt ist: Bauplatz in Deutschland ist räumlich begrenzt. Viele Baugebiete, die aktuell erschlossen werden, sind in den 90er und 2000er-Jahren beschlossen worden. Heutzutage werden weniger Baugebiete geplant als damals. Das Thema Flächenversiegelung rückt vermehrt in den politischen Fokus. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Politik bei diesem Thema ernst macht und mit harter Hand in den Markt eingreift. All dies wird dafür sorgen, dass Grund und Boden über die Zeit immer mehr an Wert gewinnen wird. Wohnraum ist knapp und solange der Staat zu wenig bezahlbaren Wohnraum schafft und die Bevölkerungszahl auf dem aktuellen Stand bleibt, wird sich an diesen Tatsachen nichts ändern. Für Ihr Bauprojekt bedeutet dies eine gewisse Sicherheit, denn selbst wenn das Haus an sich keinen Wertzuwachs hat, das Grundstück wird definitiv deutlich im Wert steigen (Analyse für den Süden Deutschlands). 

Bei der Qualität des Hauses kommt es vor allen Dingen auf die Langlebigkeit der Bausubstanz an. Hier hat Holz definitiv seine Stärken. Ein Haus, welches aus Vollholz und mit keinen minderwertigen Materialien (Bsp.: Glas- Stein- Mineralwolle, OSB Platten, Styropor, Folien etc..) gebaut wurde, hat Jahrzehnte Bestand und kann selbst nach all den Jahren noch problemlos zurück gebaut werden. Das bedeutet für Ihre Kinder und Enkel, dass Sie das Haus als Wertanlage in der Hinterhand haben. Holz ist wertstabil und zukunftssicher!

Solange in Süddeutschland die Bevölkerungsanzahl auf dem aktuellen Stand bleibt, ist auch in Zukunft damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot an Wohnraum deutlich übersteigen wird. Trotz eines gewissen „demografischen Wandels“ war es in den letzten Jahren nämlich so, dass dieses Bevölkerungsdefizit durch die Zuwanderung nach Deutschland ausgeglichen wurde. 2020 lebten beispielsweise in Baden-Württemberg 500.000 Menschen mehr als noch 2013.

Betrachtet man die historische Entwicklung, so hat sich gezeigt, dass sich das Bauen in den letzten 150 Jahren für die Bauherren in Deutschland in der Regel finanziell immer gelohnt hat. 

Darum sagen wir bei Nafz Holzhaus auch mit voller Überzeugung weiterhin. „Die beste Zeit ist jetzt“. Je früher Sie Ihr Bauprojekt in die Wege leiten, desto besser.

 

Die beste Zeit ist Jetzt

Lassen Sie uns über Ihre Pläne sprechen

Neben dem finanziellen Aspekt profitieren Sie beim Hausbau auch im täglichen Leben von der Investition in Ihr wohngesundes Traumhaus. Sie schaffen sich den Lebensraum, in dem Sie unabhängig und frei leben können, selbst. Das bedeutet auch über die Jahre, in denen Sie Ihren Hauskredit abbezahlen, wohnen Sie in dem von Ihnen gestalteten Wohnraum. Ihr Haus – Ihre Spielregeln – Ihr Wohlfühlort.

So stehen Sie jeden Tag mit viel Energie für Ihren Alltag auf und bezahlen nicht die Investition eines anderen, sondern investieren in Ihr eigenes Vermögen.

Ganz egal wie Sie sich entscheiden, wir wünschen Ihnen für Ihr Bauprojekt und Ihre Zukunft nur das Beste und würden uns natürlich freuen, wenn wir bald gemeinsam über Ihr geplantes Eigenheim sprechen.

Für weitere Fragen zum Thema „Bauen“ können Sie sich auch gerne direkt bei uns melden oder zu einem kostenlosen Erstgespräch mit einem Nafz Hausberater verabreden.